


Musik und Film begleiten mich, seit ich denken kann. Als Musiker, Kameramann und Filmemacher verbinde ich diese beiden Welten seit mehr als zwanzig Jahren miteinander.
Heute liegt mein Schwerpunkt auf immersiver Kinematografie. Ich entwickle und realisiere Filme für Apple Immersive Video, VR180 3D und XR – mit dem Ziel, Geschichten nicht nur zu zeigen, sondern für das Publikum räumlich und emotional erfahrbar zu machen.
Dabei verstehe ich mich nicht nur als Kameramann, sondern als Erfahrungsarchitekt: Mich interessiert, wie Menschen, Räume, Klang und Bewegung zusammenspielen und wie daraus das Gefühl entsteht, tatsächlich an einem anderen Ort anwesend zu sein. Die Technologie steht dabei nie im Mittelpunkt. Sie ist das Werkzeug, mit dem Nähe, Präsenz und echte Begegnung möglich werden.
Als einer der ersten Filmemacher in Deutschland, der mit der Blackmagic URSA Cine Immersive arbeitet, verbinde ich langjährige Erfahrung in Musik-, Dokumentar- und Konzertfilmproduktionen mit den neuen erzählerischen Möglichkeiten des immersiven Films.

Ich habe mich bewusst darauf spezialisiert, immersive Filme in VR180 3D und Apple Immersive Video zu produzieren. Der entscheidende Unterschied zu klassischem 2D-Film liegt für mich nicht allein in der Technik, sondern im Gefühl von Anwesenheit: Das Publikum betrachtet eine Szene nicht nur von außen, sondern erlebt Menschen, Räume und Handlungen in glaubwürdiger Größe, Tiefe und Nähe.
Gerade die Verbindung aus stereoskopischem Bild, großem Sichtfeld und räumlichem Klang kann eine besondere emotionale Wirkung erzeugen. Zuschauerinnen und Zuschauer können sich innerhalb der Szene orientieren, eigene Details entdecken und einen Ort beinahe wie eine persönliche Erinnerung wahrnehmen. Besonders stark ist das Medium dort, wo Mensch, Handlung und ein bedeutungsvoller Raum zusammenkommen – etwa bei Dokumentarfilmen, Musik, Kunst, Architektur, Performance und realen Arbeitsprozessen.
Nach einem Jahr intensiver Produktion mit der URSA Cine Immersive habe ich meine Erfahrungen in dem Essay „Ein Jahr mit Apple Immersive Video – Was das Medium wirklich kann und wohin es sich entwickelt“ zusammengefasst. Darin geht es um Präsenz, Authentizität, räumliches Erzählen, Produktionsworkflows, geeignete Einsatzfelder und die Frage, welche Geschichten durch immersive Anwesenheit tatsächlich stärker werden. Das Essay steht hier als PDF zum Download bereit.

Photo by Harald Uschmann
























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